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Aufbrechen und Zerwirken im Revier: Ausrüstung für sauberes Arbeiten nach dem Schuss
Die Versorgung beginnt am Anschuss
Der Schuss sitzt. Das Stück liegt. Ab jetzt zählt Zeit. Die Körperwärme muss raus. Die Keimlast muss niedrig bleiben. Der 25. September bringt kühle Nächte und milde Tage. Das ist kein Wetter für langes Liegenlassen.
Wer im Feld aufbricht, arbeitet oft allein. Licht ist knapp. Der Boden ist nass. Das Werkzeug muss greifbar sein. Diese Empfehlung gilt für Reh und Schwarzwild bis 80 kg. Sie gilt für den Ansitz am Abend und für die Drückjagd am Morgen.
Der Teckel Marder D2 mit 90 mm Klinge und orangem G10-Griff öffnet die Decke. Die Klinge steht bei 60 HRC. Der Vollerl trägt den Druck am Brustbein. Der Griff bleibt in nasser Hand liegen. Orange findet sich im Laub wieder.
Der Ablauf ist fest. Ringeln. Bauch öffnen. Schloss öffnen. Gescheide entnehmen. Becken und Brust spülen. Leber und Herz prüfen. Messer zwischen den Schritten abwischen. Klingen nie auf Stein ablegen.
Aufhängen schlägt Arbeiten am Boden
Am Boden drückt Schmutz in die Wunde. Haare kleben am Fleisch. Ein hängendes Stück blutet aus. Die Bauchhöhle lüftet. Der Rücken bleibt gerade.
Die Farm-Land Zerwirkhilfe trägt als Wildgalgen die Last im Revier. Sie wird am Baum oder an der Sprossenleiter befestigt. Die Haken fassen in den Sprunggelenken. Die Höhe lässt sich mit einer Hand nachstellen. Das Stück hängt frei und dreht nicht weg.
Die Praxis zeigt den Unterschied. Ein 45 kg Überläufer hängt in zwei Minuten. Das Aufbrechen dauert dann acht bis zehn Minuten. Am Boden dauert die gleiche Arbeit fast doppelt so lang. Die Keimbelastung am Boden ist höher.
Nicht jedes Revier hat eine Kühlung am Ansitz. Dann hilft Ordnung. Das Farm-Land Ansitzkissen mit 55 x 40 cm dient als saubere Ablage. Es ist 55 cm breit und 40 cm tief. Die Oberfläche ist geräuscharm und abwischbar. Messer und Haken liegen nicht im Gras.
Ein Eimer mit Trinkwasser steht bereit. Ein Beutel nimmt Aufbruch und Schweiß auf. Handschuhe werden nach dem Aufbrechen gewechselt. Die Bauchhöhle wird trocken ausgewischt. Feuchte Tücher bleiben im Rucksack.
Der Blick auf das Stück entscheidet über die Freigabe. Das Sightmark Solitude 10x42 XD hilft beim Ansprechen vor dem Schuss. Das Glas wiegt für Magnesium wenig. Das Gehäuse ist wasserdicht. Auf 100 m erkennt es Schweiß am Blatt.
Nach dem Aufbrechen hängt das Stück 15 Minuten aus. Dann kommt es in die Wildwanne. Die Decke bleibt dran. Sie schützt vor Fliegen. Die Kühlung muss innerhalb von zwei Stunden beginnen.
Fazit für Ansitz und Drückjagd
Der Marder D2 öffnet. Das Eikaso löst aus. Die Zerwirkhilfe hält das Stück. Das Kissen hält Ordnung. Diese vier Teile passen in einen 30-Liter-Rucksack. Das Gesamtgewicht bleibt unter 2,5 kg. Die Versorgung gelingt allein und bei Stirnlampe.